Affinitäts-Index:
Anteil einer bestimmten Zielgruppe an der Nutzerschaft eines Mediums (Angebot oder Belegungseinheit) oder Kampagne (Mediaplan) im Verhältnis zum Anteil dieser Zielgruppe an einer definierten Grundgesamtheit. Die Affinität wird als Index dargestellt und ist ein Maß für die Zielgruppennähe des Mediums. Ein Index von 150 bedeutet beispielsweise, dass der Anteil der Zielgruppe in dem betreffenden Medium um 50 Prozent höher liegt als in der definierten Grundgesamtheit.
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Angebot:
Als Angebot wird eine Einheit von HTML-Seiten bezeichnet, die unter einer gemeinsamen Adresse (URL) zu erreichen sind. Leistungswerte werden sowohl für (buchbare) -> Belegungseinheiten als auch angebotsbezogen veröffentlicht.
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Ankervariable:
Über die Ankervariablen wird bei der Fusion von zwei Datensätzen die Verknüpfung hergestellt. Solche Ankervariablen sind in identischer Qualität in beiden Datensätzen enthalten (z.B. Soziodemografie, Nutzungsverhalten etc). Die übrigen Variablen (Nicht-Ankervariablen) aus den beiden Quell-Datensätzen sind dann auch in der fusionierten Datei enthalten.
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Belegungseinheit:
Eine Belegungseinheit ist die mit Werbemitteln zu belegende Einheit eines oder mehrerer Werbeträger. Dabei können Belegungseinheiten komplette Online-Angebote, Teilbereiche von Online-Angeboten oder eine Kombination mehrerer Online-Angebote oder deren Teilbereiche darstellen. Jede durch die Vermarkter definierte und ausgewiesene Belegungseinheit muss einzeln belegbar und buchbar sein.
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Brutto-Reichweite:
Auch Brutto-Kontakt-Summe genannt. Sie bezeichnet die Summe der durch ein Angebot, eine Belegungseinheit oder eine Kombination erzielten Kontakte in der betrachteten Zielgruppe im Auswertungszeitraum. Die Brutto-Reichweite wird in Millionen oder Prozent (GRP) ausgewiesen. Bei Mehrfachbelegung eines Mediums oder mehrerer Medien werden die einzelnen Reichweiten ohne Berücksichtigung interner und externer Überschneidungen addiert. Bei der Brutto-Reichweite bleibt somit unberücksichtigt, ob immer wieder dieselben oder unterschiedliche Personen Kontakt mit dem Angebot oder der Kampagne hatten.
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CATI-Studie:
Bei diesen "Computer Assisted Telephone Interviews" werden die Daten des Befragten direkt über ein Software-Programm erfasst. Das Programm steuert die Auswahl der Zielperson, den Ablauf des Interviews, gibt Fragen vor, überprüft Antworten sofort auf ihre Gültigkeit in Bezug auf die jeweils passende Frage und teilt die Antworten sofort in verschiedene Kategorien ein.
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CpG (Cost per GRP):
Der CpG (Cost per GRP) setzt den GRP in Beziehung zum Preis des Mediaplans und gibt somit die Kosten für einen GRP-Punkt an. CpG = Preis des Mediaplans/GRP.
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Data-Mining:
Unter Data Mining versteht man das systematische (in der Regel automatisierte oder halbautomatische) Entdecken und Extrahieren vorher unbekannter, statistisch korrekter und wichtiger Informationszusammenhänge aus großen Datenmengen. Die Datenbestände werden dabei nach Regelmäßigkeiten, Mustern und Strukturen, Abweichungen, jeglicher Art von Beziehungen und gegenseitigen Beeinflussungen - wie z.B. signifikante Häufigkeiten - untersucht.
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Datenbestand I:
Der Datenbestand I (DS 1) repräsentiert die Informationen, die nach Zusammenführung der Daten aus der technischen Messung und der OnSite-Befragung über die Verfahren Data-Mining und Profiling zur Verfügung stehen.
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Datenbestand II:
Der Datenbestand II (DS 2) ist gleichzusetzen mit dem finalen Datenbestand der AGOF-Studie. Hierzu wird Datenbestand I mit den Daten aus der CATI-Befragung zusammengeführt und gewichtet (-> Fusion).
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Durchschnittskontakte:
Die Zahl der Kontakte mit einem Medium (Angebot oder Belegungseinheit) oder einer Kampagne, die durchschnittlich auf einen Nutzer entfallen. Sie wird ausgedrückt als das Verhältnis von -> Brutto-Reichweite zu -> Netto-Reichweite.
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Dynamische Microcluster:
Bei der Analyse der Informationen über die Internetnutzer aus der technischen Messung muss dem Umstand Rechnung getragen werden, dass laufend neue Informationen gesammelt werden, die Auswirkungen auf den Data-Mining- und Profiling-Prozess haben. Das Ergebnis im Data-Mining / Profiling sind keine starren Cluster, sondern dynamische Cluster auf Microebene, die einer fortlaufenden Veränderung unterzogen sind.
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Fallgewicht:
Jeder Fall im Datensatz erhält ein Fallgewicht. Das Fallgewicht gleicht die Struktur des Datenbestandes an die Struktur der Grundgesamtheit an.
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Fallzahl:
Es wird unterschieden zwischen -> gewichteten und -> ungewichteten Fällen.
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FraBo-Tag:
Ein HTML-Fragment das in allen AGOF-Seiten außer den Homepages eingebaut ist. Dieses Fragment enthält einen Java-Script-Aufruf an einen Server. Dort wird geprüft, ob der Unique Client, der die Seite aufgerufen hat, zur Stichprobe gehört und einen Fragebogen erhalten soll.
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Fusion:
Die Fusion ist ein statistisches Verfahren zur Zusammenführung von zwei Datensätzen über Ankervariablen.
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gewichtete Fälle:
Jeder Fall im Datensatz erhält ein Fallgewicht. Das Fallgewicht gleicht die Struktur des Datenbestandes an die Struktur der Grundgesamtheit an. Auf Basis dieser Fallzahl werden bei der Auswertung Prozentuierungen und Hochrechnungen vorgenommen.
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GRP (Gross Rating Point):
Der GRP ist die Brutto-Reichweite in Prozent und damit ein Maß für den Werbedruck. Er sagt aus, wie viele Kontakte durchschnittlich auf 100 Zielpersonen kommen. Allerdings unabhängig davon, ob sie vom Streuplan erreicht werden oder nicht. Er bezieht sich damit auf die Größe der Zielgruppe und nicht auf die erreichten Personen.
Zwei Berechnungen:
GRP = Nettoreichweite in % x Durchschnittskontakt
GRP = Kontakte in Mio. / Potenzial in Mio. x 100
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Grundgesamtheit:
Für die internet facts gilt die deutschsprachige Wohnbevölkerung ab 14 Jahren in Deutschland als Grundgesamtheit. Grundgesamtheit bezeichnet dabei die Gesamtmenge an empirischen Einheiten, die bei der Durchführung der Untersuchung überhaupt beobachtet werden können.
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Ident:
Ist die eindeutige Kennzeichnung für Clients im AGOF-System. Der Ident wird dazu genutzt, die über das SZM-Verfahren einzeln erfassten Nutzungsvorgänge von AGOF-Seiten einem Client eindeutig zuzuordnen. Durch den irreversiblen Übergang von technischen Daten zu Idents wird bewusst die Personenbeziehbarkeit der Nutzungsvorgänge ausgeschlossen.
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internet facts:
Die internet facts werden von der AGOF viermal jährlich veröffentlicht. Inhalt sind die Daten zu Reichweiten und Nutzerstrukturen der wichtigsten werbetragenden Internet-Angebote in Deutschland.
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Kategoriensystem:
Über das AGOF-Kategoriensystem werden die einzelnen Angebotsbestandteile in thematischen Einheiten zusammengefasst. Für die erste und zweite Ebene des Kategoriensystems greift die AGOF auf das bereits von der IVW vorgegebene Kategoriensystem zurück. Darin werden auf der ersten Ebene sechs Kategorien zugewiesen. Auf Ebene zwei werden 36 Sub-Kategorien klassifiziert. Auf der von der AGOF neu eingeführten dritten Ebene, der Profiling-Ebene, werden die einzelnen Angebotsseiten dann unter die einer bestimmtem (Sub-)Kategorie zugewiesenen Profiling-Rubriken (insgesamt 354) eingeordnet. Die vierte Ebene und kleinste Einheit des Kategoriensystems schließlich umfasst die so genannten Codes, die zur individuellen Definition der Belegungseinheiten eines jeden Online-Angebotes durch die jeweiligen Vermarkter dienen.
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Kennzahlen:
Für die Darstellung von Mediaplänen auf Basis der internet facts werden Kennzahlen verwendet. Diese Kennzahlen dienen dazu, das Leistungspotential der ausgewiesenen Werbeträger vergleichbar darzustellen.
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Kombination:
Enthält eine -> Belegungseinheit Bestandteile von mehreren -> Angeboten, dann wird dies als Kombination bezeichnet.
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Kontakt:
Begriff aus der Mediaforschung, unter dem der tatsächliche "Kontakt" einer Person mit Anzeigen oder Spots (Werbemittelkontakt) oder mit einem Medium wie Online-angebot, TV oder Print (Werbeträgerkontakt) verstanden wird.
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Kontaktklassen:
Zur Darstellung der Verteilung von Kontaktmengen auf Nutzer werden Kontaktklassen benutzt. Dabei wird die Anzahl an Kontakten im Ausweisungszeitraum in unterschiedliche "Klassen" eingeteilt.
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Logfile:
Online-Datensysteme, die Inhalte und Werbung an den Nutzer liefern, zeichnen in der Regel einen umfangreichen Satz von Verbindungsdaten auf, der Rückschlüsse auf das Nutzerverhalten zulässt. Besonders Webserver, die Multimedia-Dokumente über das World Wide Web senden, protokollieren abgerufene Dokumente und Nutzerdaten in so genannten Logfiles.
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Multi Client:
Der Multi Client nutzt mehrere Rechner bzw. Browser parallel. Es handelt sich also um eine Person, die über verschiedene PCs, z.B. von zu Hause, von der Arbeitstelle oder von unterwegs aus, oder über verschiedene Browsern online geht.
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Multi User:
Hierbei handelt es sich um die Mehrfachnutzung ein- und desselben Rechners bzw. Browsers (Unique Client). Gerade im Haushaltsverband nutzen häufig mehrere Menschen denselben PC, halten sich aber auf unterschiedlichen Internetseiten auf.
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Netto-Reichweite:
Anzahl der Personen, die im Ausweisungszeitraum mindestens 1 Kontakt mit dem Werbeträger hatten. Während die Zahl für die -> Brutto-Reichweite (= die Summe der einzelnen Reichweiten mehrerer Werbeträger) auch die auf Grund von Überschneidungen mehrfach erfassten Personen enthält, sind diese aus der Zahl für die Netto-Reichweite eliminiert. Teilt man die -> Brutto-Reichweite durch die -> Netto-Reichweite oder die Netto-Kontakte, so ergibt sich der -> OTS-Wert. Die Netto-Reichweite wird als absoluter Wert (Mio./Tsd.) und als prozentualer Anteil bezogen auf die -> Grundgesamtheit angegeben.
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Nutzungsprofil:
Das Nutzungsprofil setzt sich zusammen aus Informationen über die abgerufenen Themen, die Häufigkeiten und den Verlauf der Nutzungsvorgänge im Betrachtungszeitraum. Solche Nutzungsprofile werden für jeden Unique Client erstellt und bei der Berechnung der Unique User zusammengefasst.
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OnSite-Befragung:
Dieser Begriff steht für Marktforschungsumfragen, die auf einem Werbeträger über einen online auszufüllenden Fragebogen erfolgen. Im Falle der internet facts werden alle Nutzer, die über eine Zufallsstichprobe aus dem Pool der Unique Clients gezogen wurden, über ein Werbemittel kontaktiert und zu einer Online-Befragung eingeladen.
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Page Impression:
Als Page Impression wird im -> SZM-(«Skalierbares Zentrales Messverfahren») System ein nutzerinduzierter Abruf einer mit einem Zählpixel versehenen HTML-Seite gezählt.
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Plan (Mediaplan):
In einem Plan werden unter Berücksichtigung von Vorgaben zur Zielgruppenerreichung und zur Budgetplanung die optimalen Kombinationen aus Werbeträgern definiert. Als Dokument gibt der Plan Aufschluss über die erwartbaren Leistungskennwerte und die anfallenden Kosten einer Werbekampagne.
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Potenzial:
Auf Basis der -> Fallzahl hochgerechnete Zielgruppengröße (ausgewiesen in Mio./ Tsd., 2 Dezimalstellen).
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Profiling:
Unter Profiling werden Verfahren zusammengefasst, die geeignet sind, Benutzerprofile zu erzeugen. Die Verfahren beruhen auf einem Muster- und Strukturvergleich vorhandener Profile und ihrer Einzelwerte, der von speziellen, automatisierten Algorithmen vorgenommen wird. Auf Basis von Mustern und Ähnlichkeitsbeziehungen werden fehlende Profilwerte durch Prognosen ersetzt und Profile damit vervollständigt. Die Verfahren sind adaptiv und reagieren selbstständig auf veränderte Datenlagen, so dass die Prognosen immer dem aktuellen Stand entsprechen. Profiling-Verfahren werden in den verschiedensten Anwendungsbereichen eingesetzt und ergänzen häufig die klassischen statistischen Analyseverfahren.
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p-Wert:
Angabe der Nutzungswahrscheinlichkeit, mit der ein Unique User bei gegebenem Share im Referenzzeitraum erreicht wird. Der p-Wert ist nicht fix im Datenbestand abgelegt, sondern wird, abhängig vom Share, berechnet. Die durch die p-Werte angegebenen Nutzungswahrscheinlichkeiten liegen zwischen 0 und 1.
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Rangreihe:
Größenabhängige Reihenfolge von Werbeträgern (-> Belegungseinheiten) entsprechend der jeweiligen Selektionskriterien.
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Reichweite:
Die Reichweite (%) gibt den Anteil der Zielpersonen an der Grundgesamtheit an, der durch einen Werbeträger oder durch eine Werbeträgerkombination erreicht wird.
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Share
Anteil der belegten -> Kontakte an der Gesamtmenge der Kontakte einer Ausweisungseinheit (- Belegungseinheit).
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SZM - Skalierbares Zentrales Messverfahren:
Das SZM wird von der INFOnline betrieben. Angebote, die an der Messung teilnehmen wollen, müssen sich gemäß den IVW-Regularien durch das SZM messen lassen. Das SZM misst Seitenabrufe auf den teilnehmenden Angeboten. SZM-gemessene Angebote bauen so genannte Tags auf allen Seiten ein, die bei jedem Seitenabruf genau eine Anfrage auf einer dem Angebot zugeordneten SZM-Box des Messsystems erzeugen.
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Tausend-Kontakte-Preis (TKP):
Angabe zur Beurteilung des Preis-Leistungsverhältnisses bei der Schaltung von Werbung auf einem Werbeträger. Der TKP gibt an, zu welchem Preis eintausend -> Kontakte mit einem Werbeträger in der Zielgruppe erreicht werden können.
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ungewichtete Fälle:
Die Anzahl an Elementen, die im ausgewerteten Datensatz in der Stichprobe enthalten sind. Die Fallzahlen dienen dazu, die Schwankungsbreite zu ermitteln, die bei der Beurteilung der Ergebnisse zu berücksichtigen ist (dazu soll neben der gewichteten die ungewichtete Fallzahl ausgewiesen werden).
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Unique Client:
Unique Client ist die Bezeichnung für jeden einzelnen Rechner, dessen Internetnutzung (Zugriffe auf die Online-Angebote von Werbeträgern) im Rahmen der technischen Messung in gelernten Größen wie z.B. Page Impressions erhoben wird. Die technische Messung der Unique Clients erfolgt über das SZM-System der INFOnline GmbH, sobald der Rechner auf eine von der AGOF gemessene Website zugreift. Der Unique Client ist die Basis zur Herleitung des Unique Users. Clients, die im Untersuchungszeitraum an mindestens zwei Kalendertagen mit einem Abstand von mindestens 12 Stunden und maximal 35 Tagen auftauchen, werden zu Unique Clients.
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Unique User:
Der Unique User, also der "einzelne Nutzer", ist die Basis der internet facts. Er drückt aus, wie viele Personen in einem bestimmten Zeitraum Kontakt mit einem Werbeträger bzw. einzelnen Belegungseinheiten hatten. Der Unique User ist die Grundlage für die Berechnung von Reichweiten und Strukturen von Online-Werbeträgern sowie wesentlichen Faktoren für die Mediaplanung wie wöchentliche Nutzung, monatliche Nutzung und den Kontaktaufbau. Im Datensatz der internet facts repräsentiert jede Zeile einen Unique User.
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Weitester Nutzer-Kreis (WNK):
Anzahl an Personen, auf die im Ausweisungszeitraum (drei Monate) mindestens ein Kontakt mit dem Werbeträger entfällt.
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Werbeform:
Als Werbeform werden die Instrumente bezeichnet, in denen Werbebotschaften gebündelt und dargestellt werden. Für die internet facts werden Leistungswerte auf zehn unterschiedliche Werbeformen bezogen, die den Standards des Universal Ad Package (UAP) entsprechen. Die Spezifikationen zu diesen Werbeformen können auch unter http://www.werbeformen.de eingesehen werden.
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Wirksame Reichweite:
Derjenige Teil der gesamten -> Reichweite eines Werbeträgers, durch den eine Zielgruppe zielgenau und ohne jegliche Streuverluste (treten auf, wenn z.B. durch Belegung eines Werbeträgers Personen erreicht werden, die nicht zur Zielgruppe gehören) angesprochen wird. Der Begriff der wirksamen Reichweite qualifiziert unter Verrechnung von Reaktionsfunktionen (Response-Funktionen) den normalen Reichweitenbegriff: Nur solche Personen gelten als wirksam erreicht, die eine Mindestzahl an Kontaktchancen erhalten.
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Zielgruppe:
Eine nach bestimmten Merkmalen definierte Personengruppe, die durch Werbemaßnahmen angesprochen werden soll. Zu unterscheiden sind die Marketing-Zielgruppe und die Media-Zielgruppe. Für die internet facts können mit den beschreibenden Merkmalen (Soziodemografie, -psychografie, Nutzungsverhalten, Kaufgewohnheiten, etc.), die im Datensatz enthalten sind, Zielgruppen gebildet werden.
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